Neubauten erfolgreich in Betrieb bringen – von der Planung bis zum laufenden Betrieb

Mit technischem Monitoring nach AMEV 178 macht synavision die tatsächliche Performance Ihres Gebäudes sichtbar und unterstützt Sie dabei, Abweichungen frühzeitig zu erkennen und zu beheben.

Soll und Ist im Gebäudebetrieb sichtbar machen

Die Herausforderung

Ein fertiger Neubau ist nicht automatisch ein gut funktionierendes Gebäude

Zwischen der Planung und dem tatsächlichen Betrieb können im Neubau erhebliche Abweichungen entstehen. Anlagen werden anders betrieben als vorgesehen, Komponenten fehlen oder funktionieren nicht wie geplant und Betriebsparameter müssen nach der Inbetriebnahme angepasst werden. Gerade in der Bau- und ersten Nutzungsphase ist es entscheidend, solche Abweichungen früh zu erkennen. Denn je später ein Problem auffällt, desto schwieriger wird seine Behebung, insbesondere wenn ausführende Unternehmen das Projekt bereits verlassen haben.

Die Lösung

Mit einem digitalen Zwilling Soll- und Ist-Zustand direkt vergleichen

Das Technische Monitoring durch syna.tech stellt den geplanten Soll-Zustand dem tatsächlichen Anlagenbetrieb gegenüber. Dafür werden relevante Planungsinformationen, Anforderungen und Betriebsdaten zusammengeführt. So lassen sich Abweichungen systematisch erkennen und nachvollziehen. Mit syna.tech entsteht daraus ein digitaler Zwilling des Gebäudebetriebs.

syna.tech: Technisches Monitoring im Neubau

Mit technischem Monitoring begleitet synavision den Neubau über mehrere Projektphasen. Das Monitoring beginnt nicht erst mit der fertigen Anlage. Bereits in der Planung werden die Voraussetzungen geschaffen, um den späteren Betrieb überprüfen zu können. In allen Projektphasen gewähren wir somit eine effiziente Qualitätssicherung.

LPH 3+5 – Planung

Monitoring vorbereiten:

  • Zählerkonzept und Datenpunkte festlegen
  • Datenübertragung definieren
  • Verankerung in Zeitplan und LV-Positionen
Qualitätssicherung in der Planung
LPH 8 – Inbetriebnahme

Probebetrieb absichern:

  • Datenübertragung einrichten und prüfen
  • 14-tägiger Automatikbetrieb der fertigen Anlagen
  • Mängelprotokoll für die Abnahme
Effektives Mängelmanagement
LPH 9 – Betrieb

Betrieb optimieren:

  • Regelmäßige Aufbereitung & Priorisierung von Maßnahmen
  • Umsetzung fachlich begleiten
  • Betreiber und Nutzer gezielt unterstützen
Niedrige Kosten und zufriedene Mieter

Die Vorteile von Technischem Monitoring im Neubau  

Abweichungen früh erkennen  

Probleme werden sichtbar, bevor sie sich im laufenden Betrieb verfestigen. 

Abnahme besser absichern  

Der tatsächliche Anlagenbetrieb wird im Probebetrieb überprüft. 

Mängel schneller beheben

Abweichungen können systematisch dokumentiert und verfolgt werden, solange die verantwortlichen Firmen noch im Projekt sind. 

Betrieb nachhaltig optimieren  

Die gewonnenen Betriebsdaten bilden die Grundlage für weitere Optimierungsmaßnahmen. 

Technisches Monitoring im Neubau: Beispiele aus der Praxis

Drei Beispiele aus einem laufenden Neubauprojekt zeigen, welche Abweichungen sich erst im tatsächlichen Betrieb erkennen lassen.

Case 1: Lüftungsanlagen

Betriebszeiten optimiert: 

Durch die Analyse der Betriebszeiten konnten Zeitprogramme optimiert und temporäre Betriebszeitverlängerungen korrigiert werden.

Einsparung durch Optimierung: ≈ 80 T€/a

Case 2: Heizkreis

Fehlende Zubringerpumpe erkannt:
Der Vorlauftemperatur-Sollwert wurde trotz vollständig geöffnetem Ventil nicht erreicht. Die Analyse zeigte: Die geplante Zubringerpumpe zum Heizkreisverteiler war nicht eingebaut.

Folge: Nachplanung und Nachrüstung konnten gezielt ausgelöst werden

Case 3: Pumpe & Ventil

Fehlerhafte Abstimmung erkannt:
Pumpen liefen teilweise bei geschlossenem Ventil, während das Ventil gleichzeitig bei abgeschalteter Pumpe öffnete.


Mögliche Folge: Schäden an Komponenten, Störungen in der Versorgung und unerwünschte hydraulische Zustände

Erfolgsfaktoren: so funktioniert Technisches Monitoring im Neubau

  • Frühzeitig einplanen: Monitoring sollte bereits in LPH 3 und LPH 5 berücksichtigt und in Zeitplan sowie Leistungsverzeichnissen verankert werden.

  • Verantwortlichkeiten klären: Von Anfang an muss klar sein, wer welche Aufgaben im Monitoring- und Inbetriebnahmeprozess übernimmt.

  • Probebetrieb konsequent durchführen: Die Abnahme sollte auf einem erfolgreichen Probebetrieb aufbauen.

  • Maßnahmen gemeinsame steuern: Klare Prozesse und ein gemeinsames Ticketsystem schaffen Transparenz bei offenen Maßnahmen.

Zertifiziertes Gebäude mit Gründach und Solaranlage

Technisches Monitoring mit synavision

Mit syna.tech verbindet synavision Planungsanforderungen und reale Betriebsdaten in einer digitalen Umgebung. So wird sichtbar, wie das Gebäude tatsächlich funktioniert und wo Abweichungen vom geplanten Zustand bestehen. Von der Vorbereitung des Monitorings über die Inbetriebnahme bis zur Betriebsoptimierung unterstützt syna.tech dabei, Informationen zu bündeln, Abweichungen zu erkennen und Maßnahmen systematisch zu verfolgen.