VDI 3810-5: Servicelevel für das Betreiben der Gebäudetechnik

VDI 3810-5: Richtlinie definiert Handlungsempfehlung zur Einführung eines Service Level Agreements für den Betrieb der Gebäudetechnik

Für fast alle Dienstleistungsbereiche, insb. im Facility Management, gibt es sehr konkrete Leistungsbilder und ein stringentes Monitoring der erbrachten Leistungen. Nur für die technische Bewirtschaftung der hochkomplexen und teuren Gebäudetechnik moderner Gewerbebauten sind Eigentümer, Bauherrn und Betreiber häufig im Blindflug unterwegs, da die Betriebsqualität nicht sichtbar und somit nicht messbar war – bis jetzt. In der neuen VDI 3810 wird ein konkreter Handlungsleitfaden vorgegeben, um die Voraussetzungen für die Vereinbarung eines Service Level Agreements für das Betreiben der Gebäudeautomation mit Dienstleistern zu schaffen. Entscheidend ist dabei die Festlegung der Leistungsparameter/ Messgrößen je Anlage als harte, messbare KPI. Diese können physikalisch (z.B. Temperaturen), zeitbezogen (z.B. Einschalt- und Ausschaltzeiten), funktional und finanziell sein.

Ähnlich wie die AMEV-Empfehlung Technisches Monitoring definiert nun auch die VDI 3810 einen Ansatz, frühzeitig Prüfgrößen und konkrete Zielwerte zu definieren und im Betrieb zu überwachen. Mit dem Digitalen Prüfstand bietet synavision genau das richtige Werkzeug, um diese Leistungen zu digitalisieren und wirtschaftlich anzubieten. Mit der weltweit ersten Software für das Spezifizieren und Prüfen von Automationsfunktionen ist die Betriebsqualität Ihrer Gebäudetechnik mit synavision nun messbar.

Die Richtlinie ist im Januar 2018 als Weißdruck erschienen und ersetzt den Entwurf 2017-01 sowie VDI 3814 Blatt 3 Ausgabe 2007-06 und VDI/GEFMA 3814 Blatt 3.1 Ausgabe 2012-09

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2018-02-06T09:17:48+00:00 6. Februar 2018|